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Betreuungsdienst im Einsatz

Deutsches Rotes Kreuz Nidderau aktiv bei der Flüchtlingshilfe in Hanau

Das Deutsche Rote Kreuz Nidderau bildet zusammen mit den Ortsvereinen Großauheim und Erlensee den 1. Betreuungszug des Main-Kinzig-Kreises. Zu den Kernaufgaben des Betreuungszuges gehört es, betroffene Personen im Notfall zu betreuen, zu begleiten, sie zu verpflegen oder auch ihnen Unterkunft und Obdach, beispielsweise in einer Notunterkunft, zu geben.

 

Seit Beginn der Flüchtlingshilfe in Hanau am 13.09.2015 werden die Kompetenzen der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer aus Nidderau immer wieder sehr gerne in Anspruch genommen. Vor der Ankunft der Flüchtlinge wurde bei der Einrichtung der August-Schärttner-Halle als Notunterkunft geholfen und das in Nidderau vorhandene Equipment nach Hanau verlagert. So ist seit Einsatzbeginn die Nidderauer Feldküche wie auch unser Betreuungs-LKW im ständigen Gebrauch.

Mit Ankunft der ersten Flüchtlingswelle in Hanau wurde der 1. Betreuungszug mit zahlreichen Aufgaben betraut. Dazu gehörten unter anderem die Ausgabe von Hygienesets, die Zuweisung der Feldbetten sowie die Sicherstellung der Verpflegungsausgabe an die Flüchtlinge, wie auch an die Helfer. In den ersten eineinhalb Wochen wurde die Nidderauer Unterstützung hauptsächlich in den Nachtstunden benötigt, was von den Ehrenamtlichen Schichten von 12-16 Stunden forderte. Während dieser ersten Zeit wurde mit 15 Nidderauer Helferinnen und Helfern ca. 316 Stunden erbracht, bevor die Notunterkunft ihren Regelbetrieb aufnahm und ein Schichtplan mit 12 Stunden-Diensten eingeführt wurde. Die Flüchtlinge müssen auch weiterhin verpflegt und zum Teil medizinisch versorgt werden, was Aufgaben bereithält, wie die Vorbereitung der Verpflegung in Zusammenarbeit mit der Bundeswehr, die Fahrt von Flüchtlingen zu Ärzten, die Ausgabe von Gütern des täglichen Bedarfs oder auch Begrüßung von neuankommenden Flüchtlingen.

Während nur ein Teil der Nidderauer Rotkreuzler eine Freistellung seitens ihres Arbeitgebers bekommen hat, versuchen die Restlichen ihr Engagement mit dem Berufsalltag zu kombinieren, d.h. Urlaub zu nehmen oder auch am Wochenende tätig zu werden. Ohne dieses freiwillige und unentgeltliche Engagement, welches sicherlich alle Helferinnen und Helfer in der Notunterkunft zeigen, wäre die Aufnahme der Flüchtlinge bestimmt nicht möglich. Die erfolgreiche Zusammenarbeit aller Hilfsorganisationen im Main-Kinzig-Kreis ist der Grundbaustein für die erfolgreiche Bewältigung der Flüchtlingswelle 2015 und der Zukunft.

 

Das Deutsche Rote Kreuz Nidderau dankt seinen Helferinnen und Helfern für den selbstlosen und engagierten Einsatz sowie deren Familienangehörigen, ohne deren Unterstützung der zeitintensive Einsatz nicht möglich wäre.

 

Weitere Informationen rund um die ehrenamtliche Tätigkeit des DRK Nidderau finden alle Interessierten hier auf den anderen Seiten der Homepage.

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