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Blutspendetermine

Ablauf einer Blutspende

Blutspendern ist das Verfahren bereits bekannt. Wer jedoch zum ersten Mal spendet oder noch nicht ganz entschlossen ist, hat wahrscheinlich viele Fragen oder auch Bedenken. Um Ihnen Ihre Entscheidung etwas zu erleichtern, stellen wir Ihnen hier die wichtigsten Stationen einer Blutspende vor und hoffen, auch Sie bald bei einem unserer Blutspendetermine begrüßen zu dürfen.

Anmeldung

Foto: Frau wird von einer DRK-Mitarbeiterin bei der Blutspende empfangen.
Foto: D. Ende / DRK

An der Anmeldung werden zuerst Ihre persönlichen Daten überprüft. Bei Erstspendern werden diese Daten von uns erfasst, denn wir müssen ja jede Spende genau dokumentieren. Hierfür benötigen Sie nicht nur Ihren Blutspender- und Unfallhilfepass sondern auch unbedingt einen gültigen Lichtbildausweis (z.B. Personalausweis).

Zwischenstation - Fragebogen

Der Fragebogen dient vor dem Gespräch mit dem Arzt, zur schnelleren Abfrage immer wiederkehrende Informationen.

Es handelt sich hierbei um z.B. folgende Fragen:

- Waren Sie in den letzten 4 Wochen im Ausland?                           Ja    Nein

- Wiegen Sie mehr wie 50kg?                                                             Ja    Nein

- Nehmen Sie Medikamente?                                                              Ja    Nein

- Wenn ja, welche und wann zuletzt? _____________________________

- Haben Sie Herz-Kreislauf oder Blutdruckerkrankungen?               Ja    Nein

... ...

und so weiter!

 

 

Anamnese und Spenderzulassung

Foto: Ein Arzt und Spenderin bei der Anamnese vor einer Blutspende.
Foto: D. Ende / DRK

Ein approbierter Arzt bespricht jetzt mit Ihnen den Fragebogen durch.

Er wird den Blutdruck, Puls und die Temperatur (im Ohr) messen und alle Werte werden dokumentiert. Diese Daten geben zusammen mit dem ausgefüllten Anamnese-Fragebogen dem Arzt wertvolle Hinweise für seine Entscheidung über die Zulassung zur Blutspende.

Ob sie grundsätzlich Blut spenden können, oder ob Sie zeitlich befristet oder sogar auf Dauer von einer Blutspende ausgeschlossen werden müssen, wird Ihnen der Arzt mitteilen. Die Gründe für den Spendenausschluss werden Ihnen natürlich erläutert.

Ggf. fordert er Sie auf noch Tee oder Cola zu trinken. Tun Sie dieses bitte auch ausreichend.

Hämoglobinwertbestimmung

Foto: Ein DRK-Mitarbeiter misst vor einer Blutspende die Körpertemperatur einer jungen Frau an ihrem Ohr.
Foto: D. Ende / DRK

Danach wird der Blutfarbstoffgehalt (Hämoglobinwert) festgestellt. Ein winziges Tröpfchen aus der Fingerkuppe oder dem Ohrläppchen reicht dafür aus.

Sollt der so genannte Hb-Wert von den Normen abweichen, kann es sein, dass Sie leider an diesem Tag nicht spenden dürfen und nochmal zum Arzt zurück geschickt werden.

Blutentnahme

Foto: Eine Blutspenderin liegt bei Blutentnahme auf einer Liege.
Foto: D. Ende / DRK

Nun folgt die eigentliche Blutspende. Sie legen sich aufs Entnahmebett. Nach einem kleinen Pieks durch unser erfahrenes Blutspendepersonal werden Ihnen ca. 500 ml Blut entnommen. Zusätzlich befüllen wir drei bzw. vier Laborröhrchen für die Untersuchung Ihrer Blutspende in unserem Labor. Das dauert ungefähr zehn Minuten. Der Einstich wird mit einem Pflaster oder einem kleinen Verband geschlossen.

Ruhezeit und Verpflegung

Foto: Ein Tisch mit Obstspießen und anderen Lebensmitteln sowie ein Teller mit den Händen einer Frau, die isst.
Foto: D. Ende / DRK

Nach der Blutentnahme sollten Sie etwa zehn Minuten ruhen. So kann sich Ihr Kreislauf an die veränderten Bedingungen nach der Blutentnahme gewöhnen. Die Überwachung der Ruhezeit wird von den Personen des DRK-Ortsvereins Nidderau ehrenamtlich übernommen. Auch beim anschließend Treffen, mit den anderen Spendern bei einem Imbiss, sind die ehrenamtlichen Helfer, für Sie da.

Sollten Sie sich nicht wohl fühlen, so ist medizinisch geschultes Personal ebenfalls aus dem Ortsverein und ggf. einer der Ärtze sofort verfügbar.

Sie haben jetzt etwa eine Stunde Ihrer Zeit geopfert, aber geholfen, Leben zu retten.

Vielen Dank allen Blutspendern!

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